«Weiterziehen, bis wir recht haben»

Alpstaeg vergleicht FCL-Machtkampf mit Pausenplatz-Schlägerei

Bernhard Alpstaeg hält an seinem Machtanspruch fest. (Bild: Sven Thomann/Blick/freshfocus)

Bernhard Alpstaeg nutzt die besinnliche Weihnachtszeit, um sich kampfeslustig zu präsentieren. Und blickt dabei auf seine Schulzeit zurück.

Gleich zweimal sorgte Bernhard Alpstaeg diese Woche für zusätzliches Juristenfutter. Einerseits klagte er gegen seine Kontrahenten im FCL-Aktionariat – wegen Verleumdung und Beleidigung (zentralplus berichtete). Und dann focht er die Beschlüsse der GV an, weil er dort als Minderheitsaktionär seine Interessen nicht mehr durchsetzen konnte (zentralplus berichtete).

«Wenn ich in der Schule auf die Schnauze kriegte, stand ich auf und machte weiter.»

Bernhard Alpstaeg

Gegenüber der «NZZ» betonte Alpstaeg einmal mehr, dass er im Kampf um die Macht im FC Luzern gar nicht erst ans Aufgeben denke. Selbst dann nicht, wenn die Luzerner Gerichte gegen ihn entscheiden würden. «Vielleicht sagt die Justiz: Du hast die 25 Prozent gestohlen, dann müssen wir das weiterziehen, bis wir recht haben», liess sich der 78-Jährige zitieren.

Alpstaeg will auch einstecken können

«Nein, nein, ich gebe nicht auf, solche Dinge ziehe ich durch, das habe ich schon früh gelernt. Ich gebe nie auf», fährt Alpstaeg fort. Und blickt auf seine Kindheit zurück: «Wenn ich in der Schule auf die Schnauze kriegte, stand ich auf und machte weiter. Manchmal muss man mit dem Grind durch die Wand.»

Verwendete Quellen
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